Allgemeine Geschäftsbedingungen für Tagesreisen

Reiseveranstalter (RV): viakultura - Wege zur Kunst, Dr. Susanne Geese, Dr. Kerstin Petermann GbR


1. Abschluss des Reisevertrages

Mit der Anmeldung zur Reise wird ein Reisevertrag verbindlich abgeschlossen. Die Anmeldung kann schriftlich oder online vorgenommen werden. Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung des RV zustande.


2. Zahlung

Mit Abschluss des Reisevertrages wird die Zahlung fällig, spätestens bis zu dem auf dem Anmeldeformular genannten Termin.


3. Leistungen

Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus der Ankündigung und aus den Leistungsbeschreibungen (Programmablauf) als Teil der Reisebestätigung. Der RV behält sich jedoch vor, aus erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen Änderungen am Programm vorzunehmen, über die der Reisende vor Vertragsabschluss informiert wird. Kleinere, sachlich begründbare Änderungen können auch noch später erfolgen. Wenn zwischen Vertragsabschluss und Reisebeginn mehr als 4 Monate liegen, behält sich der RV im Falle unvorhergesehener Umstände auch Preiserhöhungen vor. Bei einer Preiserhöhung von mehr als 10 % des Reisepreises oder im Falle erheblicher Änderungen wesentlicher Reiseleistungen ist der Kunde berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten.


4. Rücktritt durch den Kunden

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt muss schriftlich erfolgen. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim RV. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt die Reise nicht an, kann der RV angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für die Aufwendungen verlangen. Die Höhe richtet sich nach dem Reisepreis. In der Regel belaufen sich die Rücktrittspauschalen, die der RV im Falle eines Rücktritts von der Reise je angemeldeten Teilnehmer fordert, wie folgt:

Für Gruppenreisen gilt:

- Ab Vertragsschluss bis 14 Tage vor Reiseantritt: 10 %

- 13 - 8 Tage vor Reiseantritt: 40 %

- 7 - 2 Tage vor Reiseantritt: 70 %

- 1 Tag vor Reiseantritt: 90 %

- bei Nichtantritt am Reisetag: 100 %


5. Rücktritt und Kündigung durch den RV

Der RV kann vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten, wenn die ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl, soweit sie ausdrücklich in der Ausschreibung genannt ist, nicht erreicht wird.


6. Vertragsaufhebung wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert oder gefährdet, so können sowohl der RV als auch der Reisende den Vertrag kündigen. In diesen Fällen kann der RV für bereits erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Der RV ist verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, diese auch durchzuführen. Eventuelle Mehrkosten sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zu Last.


7. Gewährleistung

Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Kunde den RV über den aufgetretenen Reisemangel umgehend informiert. Der RV kann die Abhilfe nur verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der RV kann auch Abhilfe schaffen, indem er eine gleichwertige Leistung erbringt.


8. Beschränkung der Haftung

Die vertragliche Haftung des RV für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der RV für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Der RV haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Fremdleistungen, die lediglich vermittelt werden (z.B. Sportveranstaltung, Theaterbesuch, Ausstellung) und die in der Ausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet sind.


9. Mitwirkungspflicht

Der Reisende ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen mitzuwirken, Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Insbesondere ist er verpflichtet, Beanstandungen unverzüglich dem RV zu Kenntnis zu geben.


10. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende gem. § 651 g BGB innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen.


11. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung; das gilt erst recht, wenn der Reisende aufgrund freier Entscheidung einzelne Reiseleistungen nicht in Anspruch nimmt.


12. Salvatorische Klausel

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.


13. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist Hamburg.


Hamburg, den 13. Januar 2009

Reiseveranstalter: viakultura - Wege zur Kunst, Dr. Susanne Geese, Dr. Kerstin Petermann GbR, Saarlandstr. 4, 22303 Hamburg

 

 

 

 

    

 

 
 

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